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  Was ist initiatische Leibarbeit?  
 


Die initiatische Wegbegleitung wurde in den 50er Jahren von Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius entwickelt. Graf Dürckheim unterschied dabei zwischen dem Körper, den ein Mensch hat und dem Leib (Seele, Geist und Körper), der ein Mensch ist. Die Leibarbeit ist ein Aspekt der initiatischen Wegbegleitung, die sich an die Lehre von C. G. Jung anlehnt. Weitere Möglichkeiten sind Geführtes Zeichnen, Gestaltung mit Tonerde, Stimme und Gesang, Aikido, Schwertarbeit, Yoga, Tanz und anderes.

Foto LeibarbeitDurch unsere rationale, schnelllebige Arbeitswelt und körperbetonte Fitnesswelle haben wir die Anbindung an das jedem Innewohnende vernachlässigt. Gefühle und Emotionen werden verdrängt. Körper, Geist und Seele stehen nicht im Einklang miteinander - wir sind von unserem inneren Wesen abgeschnitten.

Die initiatische Leibarbeit fördert den Übergang vom Körper- zum Leibbewusstsein, das heißt, wir gewinnen wieder Zugang zu unseren inneren Körperwahrnehmungen. Bis dahin kaum gespürte Körperregionen werden belebt. Durch intuitive, absichtslose Berührungen am bekleideten Körper wird eine bewusste Hinführung zu einem ganzheitlichen Erleben bewirkt.

Die Berührungen regen sanft das Unterwusste an und führen zu einem gut verträglichen Bewusst-werden von bewusstseinsreifen, bisher verdrängten Emotionen, Gefühlen oder Bildern. Die seelische Aufarbeitung dieser unbewussten Aspekte erfolgt im Körper auf Zellbasis. Der physische Körper lässt Belastendes los. Blockaden und seelischer Stress lösen sich. Negative Emotionen wandeln sich um in neutrale Erinnerungen. Die Selbstheilungskräfte sind angeregt, die Lebens- energie beginnt ungehindert zu fließen. Der Mensch gewinnt an Kraft, Vertrauen, Ausgeglichenheit, Klarheit und Lebensfreude.

Im Wissen um die Einmaligkeit und Kostbarkeit eines jeden Menschen bietet die initiatische Leibarbeit Unterstützung bei dessen individueller „Ent-Wicklung“.

 

 

  Es sind die kleinen Dinge,
die uns brauchen,
denn wir hauchen
alle Lebensringe in sie ein.

So ergreift sie, meine Hände,
voller Liebe
so als bliebe
ohne euch am Ende
jedes Ding allein.

Karlfried Graf Dürckheim
 
     
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